Bei einer Neuordnung der fränkischen Bistümer 1687 erlangte Wolf Philipp von Schrottenberg Reichmannsdorf. Im Jahre 1693 erhielt Reichmannsdorf die Erlaubnis des Bischofs zum Neubau einer Kirche. Man geht davon aus, dass die jetzige Alte Kirche um diese Zeit erbaut wurde. Wie aus einer Inschrift hervorgeht, stiftete die Familie von Schrottenberg 1704 einen Hochalter aus Stuckmarmor, dessen Altarblatt den Heiligen Sebastian zeigt. Das Bronze Epitaph der Familie von Schrottenberg stammt von der ursprünglichen Grablege der Familie in Bamberg. Im Jahre 1810 erhielt Reichmannsdorf wieder einen Seelsorger.
Sebastiansaltar (alte Kirche)

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